„Meine Oma hört kein Schlager, sie hört Techno…“

Viel Spaß und Frohsinn hatten die Kinder aus dem Kindergarten St. Raphael und die Senioren im SeniorenHaus Bous. Gemeinsam feierten sie eine stürmische Fastnacht…

Die Kleinsten waren erst drei Jahre jung und mischten mit ihren bunten Faschingskostümen kräftig den Alltag im Caritas SeniorenHaus Bous auf. Traditionell kamen die kleinen Narren aus dem Kindergarten St. Raphael. Die Senioren hatten sich auf den Faschingsbesuch vorbereitet. Sie trugen bunte Hüte, Blumenketten und Masken. Doch mit den tollen und ausgefallenen Faschingskostümen der Kinder konnten sie keineswegs mithalten. „So schöne Kostüme hatten wir früher nicht“, sagte Bewohnerin Frau G. und kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Von der kleinen Meerjungfrau, über gefährliche Cowboys, gruselige Hexen und schönen Prinzessinnen – bis hin zum blutsaugenden Vampir präsentierten die Kinder wunderschöne Faschingskostüme. Zur närrischen Unterhaltung hatten sich die Kinder mitreißende Bewegungs- und Mitmachspiele ausgedacht. Vor allem die Tänze waren wie immer schön anzuschauen. Einen Höhepunkt bildete die lange Polonaise durch den Saal. Viele Bewohner hätten sich am liebsten angeschlossen. Spätestens beim Lied „Die Oma fährt im Hühnerstall…“ hielt es die Wenigsten auf den Stühlen. Doch die Überraschung war gelungen: statt „meine Oma fährt Motorrad“ sangen die Kinder „meine Oma hat ein Handy“, „meine Oma hört kein Schlager, sie hört Techno…“ und „meine Oma hat am Bauchnabel ein Piercing“. Das Gelächter war groß und ein tosender Applaus für die Kleinen sicher. Nach dem Tanzprogramm stürmten die Kinder zwischen die Senioren und zeigten stolz ihre Kostüme.

Text und Bilder: Seniorenhaus Bous

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