Am „Fetten Donnerstag“ fand nachmittags der Umzug mit anschließender Erstürmung des Petri Hofs statt. Dafür hatten in Vorfeld einige Mütter den Prinzenwagen passend zum Motto: „Heute steht der Dschungel Kopp, die Tiere schreien Allee Hopp“ hergerichtet. Unser Prinzenpaar Dean I. und Johanna I. hatten sich herausgeputzt und viel Spaß beim Werfen der Süßigkeiten. Besonders gefreut haben sie sich über die vielen Zuschauer am Straßenrand. Ganz stolz waren die Zwei auch auf ihre beiden Orden, welche sie vom Prinzenpaar der Hampitania und vom Bürgermeister bekamen.
Wie jedes Jahr fand am „Fetten Donnerstag“ eine große Faschingsparty bei uns im Kindergarten statt. Jede Bildungsinsel hatte sich dafür etwas anderes überlegt. So wurde bei Forschen und Zahlen „Topfschlagen, Eierlauf und Autorennen“ gespielt.
Bei Bauen und Werken fand die „Reise nach Jerusalem“ und „der heiße Stuhl“ statt. Im Atelier wurden fleißig Prinzessinnen, Piraten und Frösche gebastelt.
In der Turnhalle, die als Disco genutzt wurde, wurde kräftig getanzt und verschiedene Tanzspiele durchgeführt. Wer von dem ganzen Faschingstreiben genug hatte, konnte im Rollenspielzimmer verschnaufen und zur Ruhe kommen.
Besonders gut kam das Faschingsbuffet bei den Kindern an, für welches sie im Vorfeld ihre Essenswünsche geäußert hatten. Viele Eltern hatten uns dabei unterstützt und Kuchen gebacken, Brezeln, Berliner, Quarkbällchen, Frikadellen, Käsespieße, … mitgebracht. Vielen Dank dafür!
Viel Spaß und Frohsinn hatten die Kinder aus dem Kindergarten St. Raphael und die Senioren im SeniorenHaus Bous. Gemeinsam feierten sie eine stürmische Fastnacht…
Die Kleinsten waren erst drei Jahre jung und mischten mit ihren bunten Faschingskostümen kräftig den Alltag im Caritas SeniorenHaus Bous auf. Traditionell kamen die kleinen Narren aus dem Kindergarten St. Raphael. Die Senioren hatten sich auf den Faschingsbesuch vorbereitet. Sie trugen bunte Hüte, Blumenketten und Masken. Doch mit den tollen und ausgefallenen Faschingskostümen der Kinder konnten sie keineswegs mithalten. „So schöne Kostüme hatten wir früher nicht“, sagte Bewohnerin Frau G. und kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Von der kleinen Meerjungfrau, über gefährliche Cowboys, gruselige Hexen und schönen Prinzessinnen – bis hin zum blutsaugenden Vampir präsentierten die Kinder wunderschöne Faschingskostüme. Zur närrischen Unterhaltung hatten sich die Kinder mitreißende Bewegungs- und Mitmachspiele ausgedacht. Vor allem die Tänze waren wie immer schön anzuschauen. Einen Höhepunkt bildete die lange Polonaise durch den Saal. Viele Bewohner hätten sich am liebsten angeschlossen. Spätestens beim Lied „Die Oma fährt im Hühnerstall…“ hielt es die Wenigsten auf den Stühlen. Doch die Überraschung war gelungen: statt „meine Oma fährt Motorrad“ sangen die Kinder „meine Oma hat ein Handy“, „meine Oma hört kein Schlager, sie hört Techno…“ und „meine Oma hat am Bauchnabel ein Piercing“. Das Gelächter war groß und ein tosender Applaus für die Kleinen sicher. Nach dem Tanzprogramm stürmten die Kinder zwischen die Senioren und zeigten stolz ihre Kostüme.
seit letzter Woche sind alle Kinder und Erzieherinnen fleißig am basteln und den Kindergarten für Fasching am schmücken. Am 14.02.2019 um 14.30 Uhr findet das erste Treffen der Projektgruppe für Fasching statt, um sich ein Motto für den Umzug zu überlegen und mit der Gestaltung des Prinzenwagens zu beginnen. Am 20.02.2019 um 14.00 Uhr ist ein weiteres Treffen geplant, um den Prinzenwagen fertig zu dekorieren. Außerdem freuen wir uns über Bonbonspenden, die wir dann am Umzug werfen werden.
Im Rahmen der Weihnachtsfeiern der einzelnen Gruppen fand am 20.12.2018 die Geschenkeübergabe statt. Gesponsert wurden diese wie im vergangenen Jahr durch den Förderverein der Kita St. Raphael Bous. Mit viel Spaß und Begeisterung wurden die großen und kleinen Geschenke angenommen und freudig ausgepackt.
Alle Hände werden benötigt
Das Budget lag 2018 bei 300,00€ pro Gruppe, sodass insgesamt 2400,00€ in Form von Spielen und anderen nützlichen Dingen investiert werden konnten.
Letzte Aufstellung bevor es ans auspacken geht
Wir wünschen
den Kindern viel Spaß beim neu entdecken und ausprobieren der Geschenke!
Die Bewohner des Caritas SeniorenHauses Bous bekamen vor Weihnachten wieder große Unterstützung durch die kleinen Bäcker aus dem Kindergarten St. Raphael Bous. Mit viel Freude und Spaß wurde geknetet und ausgerollt.
Es ist nicht der erste Besuch der kleinen Bäcker im Caritas SeniorenHaus Bous. Seit vielen Jahren kommen die Kinder aus dem Kindergarten St. Raphael Bous zu den Senioren und bereichern sie mit ihrer Fröhlichkeit und ihrem Lachen. Die Hausgemeinschaften verwandeln sich in Backstuben und der feine Duft zieht durch Zimmer und Flure.Im Handumdrehen ziehen die Kinder ihre Jacken aus und setzen sich ohne Berührungsängste zu den Bewohnern. Der Hefeteig für die Weckmänner liegt schon bereit. Bewohnerin Frau K. kennt sich besonders gut aus. „Ich zeige euch wie das geht“, sagt sie und zieht alle Blicke auf sich. Die Seniorin kennt gute Tricks und Kniffe, damit der Teig nicht kleben bleibt. Gekonnt rollt sie den Teig auf der bemehlten Tischplatte aus.
Dann versuchen es die Kinder selbst. Mit Begeisterung und Eifer ist der Nachwuchs bei der Sache. „Ihr macht das akkurat. Einfach perfekt“, lobt sie die Kinder. Dabei wird geplaudert und gesungen. Bald erfüllt ein köstlicher Duft die Backstube und auch so manche Bewohner, die nicht mehr mitbacken können, setzen sich zu den Kindern und beobachten das filmreife Treiben. Am meisten Spaß macht ihnen das Formen der Weckmänner. Mit stumpfen Messern entstehen Kopf, Arme und Beine. Auch Rosinen für die Augen liegen griffbereit.
„Mein Weckmann bekommt Knöpfe für den Bauch“, sagt der vierjährige Felix und greift eifrig zu den Rosinen, die teilweise auch im Mund landen. Sein Freund betrachtet das Ergebnis skeptisch. „Der sieht aus wie ein Flachmann.“ Alles lacht und es entpuppt sich ein großes Rätselraten um die unterschiedlichsten Formen der Weckmänner. Mit ihren fantasievollen Augen erkennen die Kinder Gespenster, Elefanten und Fische.Nach und nach entstehen mehrere Bleche voll und durch das ständige öffnen der Backofentüren wird es in den Hausgemeinschaften mollig warm. Knapp zehn Minuten dauert es, bis die großen und kleinen Weckmänner fertig gebacken sind. Mit großen Augen stehen die Kinder um die Backöfen und bestaunen die goldbraunen Leckereien. „Schau mal wie dick die geworden sind und wie schön sie aussehen“, ruft Leon und freut sich schon darauf, den Weckmann zu probieren.
Mit einem Lächeln im Gesicht beobachten die Senioren die Kinder. „Kinderlachen ist einfach das Schönste auf der Welt“, sind sie sich einig und genießen die gemeinsamen Stunden. „Die Begegnungen mit den Kindern wirken immer wieder sehr aktivierend auf unsere Bewohner. Sie zaubern ihnen ein Lächeln ins Gesicht und bringen Abwechslung in den Alltag“, bestätigt Hausleiterin Andrea Magin. „Mit großer Freude sehen die Senioren immer den Veranstaltungen mit den Kindern entgegen.Natürlich darf bei einem solchen Backvormittag das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ nicht fehlen. Gemeinsam singen Jung und Alt zum Abschluss, bevor die Kinder wieder zurück in den Kindergarten gehen.
Auf den „blöden“ Rückweg freuen sie sich aber überhaupt nicht: „Jetzt kommt wieder der steile Berg“, stöhnen die Kinder und drehen genervt mit den Augen. „Gut, dass wir für unterwegs unsere Weckmänner haben und uns stärken können“, motivieren die Erzieherinnen augenzwinkernd die Kinder und wünschen allen Bewohnern ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.